

In Deutschland stehen bis Ende 2027 rund 190.000 Unternehmensnachfolgen an. Doch immer mehr Inhaber müssen sich für die Stilllegung statt für den Verkauf entscheiden. Der Grund: Viele Unternehmen sind schlicht nicht verkaufbar. Ein Unternehmen, das ohne den Inhaber operativ nicht funktioniert, ist für Käufer unattraktiv. Das Risiko ist zu hoch, dass die Investitionen zu wenig Erträge einbringen. Wer das gesamte Wissen im Kopf trägt, wer jeden Kunden persönlich gewinnt und betreut, wer bei jeder Entscheidung eingebunden wird, der ist nicht Inhaber, sondern Gefangener des eigenen Unternehmens. Und dies reduziert die Attraktivität aus Sicht der Käufer. Eine Earn-Out Vereinbarung teilt das Risiko zwar auf, der Unternehmenswert bleibt trotzdem geringer.
Die Zahl der Stilllegungspläne nimmt zu, während die Zahl erfolgreicher Übergaben stagniert. Als Hauptgrund nennen potenzielle Käufer mangelnde Übertragbarkeit des Geschäftsmodells und die operative Abhängigkeit des Inhabers. Die Kaufpreise für Unternehmen mit funktionieren Systemen und eingespielten Teams liegen bis zu 34% höher als für inhaberabhängige Betriebe. Operative Unabhängigkeit ist nicht nur ein Freiheitsgewinn, sondern ein deutlicher Werttreiber.
Die Frage lautet nicht „Wann will ich verkaufen?", sondern „Könnte ich, wenn ich wollte?"
Wer diese Frage mit Ja beantworten kann, hat echte unternehmerische Freiheit.

Ein Hebel für Wertsteigerung:
Ob ein Verkauf geplant ist oder nicht: Ein Unternehmen so zu bauen, das es operativ ohne den GF laufen kann, verändert alles. Nutzt unsere "GF-Engpass-Analyse" und findet raus, wie weit ihr seid.
